Die Aufgabe von Testosteron beim Bodybuilding

Kaum ein Begriff wird mehr mit dem Sport des Bodybuildings assoziiert als der bekannte “Männermacher” Testosteron. Das Sexualhormon ist an zahlreichen Aufgaben des Körpers beteiligt und insbesondere für den Muskelaufbau ist das Androgen von entscheidender Bedeutung. Beim Bodybuilding beziehungsweise Muskelaufbau wirkt sich das Hormon insbesondere auf den Aufbau sowie die Verstärkung von Muskelfasern aus. Insbesondere die roten Muskelfasern (auch langsam oxidative Fasern genannt) sind hiervon betroffen und werden vom Androgen gefördert. Der Testosteron-Spiegel eines Mannes sorgt für die Grundausstattung an Muskelfasern und so verfügen Männer mit einem höheren Testosteron-Spiegel auch ohne Training bereits über mehr Muskeln beziehungsweise über eine männlichere Körperform. Wenn der Testosteron-Spiegel im Körper also steigt, dann verbessert sich auch die Fähigkeit neue Muskelmasse aufbauen zu können. Da das Sexualhormon so viel mit Wachstumsreizen und Muskelfasern zu tun hat, ist es natürlich klar, dass professionelle Bodybuilder alles dafür tun, um einen möglichst hohen Testosteron-Spiegel zu erreichen. (Alternativ kann mit einem Testobooster nachgeholfen werden) Wer von Geburt an über einen zu niedrigen Testosteron-Spiegel verfügt, der kann sich vom Arzt helfen lassen, in dem er Testosteron gezielt verabreicht bekommt. Dies ist unter gesundheitlichen Bedingungen jedoch nur bei einem wirklich starken Testosteron-Mangel möglich, sodass die Ärzte die benötigten Medikamente bei kleinen Abweichungen von den Normalwerten nicht verschreiben. Es ist schließlich vollkommen normal, dass der Wert des Testosteron-Spiegels schwankt – jeden Tag und natürlich auch auf das ganze Leben gesehen. Was die Tageswerte betrifft, so ist der Testosteron-Spiegel in den Morgenstunden am höchsten. Was das Leben betrifft, so verfügen Jugendliche in der Pubertät über den höchsten Testosteron-Spiegel, während der Spiegel im Alter immer stärker sinkt. Es gibt jedoch zahlreiche Möglichkeiten den Testosteron-Spiegel anzukurbeln, beispielsweise Sport oder eine spezielle Ernährung. Insbesondere Letzteres ist für Bodybuilder natürlich entscheidend, denn durch das fast tägliche Training mangelt es den Athleten natürlich nicht an Sport und Bewegung.

 

Was machen Bodybuilder um ihren Testosteron-Spiegel anzukurbeln?

 

Zuallererst verfügen Bodybuilder über eine gesunde, ausgewogene und auf die Belastungen ihres Trainings angepasste Ernährung. Eine nahrungsergänzende Einnahme des Mineralstoffs Zink wirkt sich darüber hinaus positiv auf den Testosteron-Spiegel aus, weshalb Zink auch als “Testo-Booster” gehandelt wird. Es gibt jedoch auch spezielle Supplements mit dieser “Testo-Booster”-Eigenschaft und das bekannteste Beispiel hierfür sind sicherlich Tribulus Terrestris-Produkte, welche speziell für ältere Athleten eine echte Empfehlung sind. Bei Tribulus Terrestris handelt es sich um einen natürlichen Wirkstoff auf pflanzlicher Basis, welcher aus einem Dornengewächs der Gattung Tribulus gewonnen wird. Tribulus Terrestris-Produkte erhöhen den Testosteron-Spiegel aufgrund ihres Saponin-Gehalts und besitzen somit für den Muskelaufbau zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften. Die Maca-Wurzel ist ebenfalls bekannt für ihre testosteronfördernde Eigenschaft, Nahrungsergänzungen mit Maca sind in Kapsel- als auch Pulverform erhältlich. Auch ein gesunder Lebensstil ist, wenn es um das Thema Testosteron geht, vorteilhaft, denn auch ausreichend Schlaf und frische Luft, tragen einen Teil zur Aufrechterhaltung des Testosteron-Spiegels bei.

 

Die Aufgaben des Sexualhormons im Überblick:

 

– Es sorgt für die Grundausstattung an Muskelfasern und somit für das grundsätzliche Potenzial zum Muskelwachstum

– Es ist an der Ausschüttung von neuen Wachstumshormonen nach dem Training beteiligt

– Insbesondere rote Muskelfasern werden durch das Androgen erneuert und vergrößert

– Das Hormon sorgt für Kraftsteigerungen im Training, welche noch intensivere Workouts ermöglichen

– Die Regenerationszeit wird durch das Hormon reduziert, sodass der Körper schneller wieder bereit für die nächste Trainingseinheit ist