Fakt: FFP3-Masken schützen besonders gut

Nahaufnahme FFP Maske

Die Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Die meisten Länder haben insbesondere jetzt im Winter mit einer dramatischen Ausbreitung des Virus zu kämpfen. Da verwundert es nicht, dass vielerorts eine Vielzahl an Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 durchgesetzt werden. Ob diese immer sinnvoll erscheinen, ist wiederum ein anderes Thema. Zu den Maßnahmen, die am häufigsten amzutreffen sind, zählen neben Abstandsregeln das Tragen von Masken. Hierbei gilt es zu beachten, dass es verschiedene Arten von Masken gibt. So wird unter anderem zwischen einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen (zum Beispiel Schals), medizinischen Gesichtsmasken (auch bekannt als OP-Masken, da sie unter anderem während Operationen zum Einsatz kommen) und partikelfiltrierenden Halbmasken unterschieden. Letztere finden während der Pandemie neben einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen besonders häufig Verwendung. Bei den partikelfiltrierenden Halbmasken unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Schutzstufen. FFP1-Masken (Schutzstufe 1) bieten einen geringen Schutz vor Viren. Da verwundert es nicht, dass die WHO und das Robert-Koch-Institut diese Masken zur Pandemiebekämpfung nicht empfehlen. Anders verhält es sich mit FFP2- und FFP3-Masken.

FFP-Masken mit der höchsten Schutzstufe

Bei FFP3-Masken handelt es sich um jene partikelfiltrierenden Halbmasken, die den besten Schutz bieten. Während FFP2-Masken mit einer Durchlässigkeit von maximal 6 Prozent bereits gut vor Viren schützen, sind FFP3-Masken mit einer maximalen Durchlässigkeit von einem Prozent noch um einiges effektiver. Sie bieten einen ausgezeichneten Schutz vor Viren, Staub und anderen Partikeln. Obwohl dies außer Frage steht, werden FFP2-Masken weitaus häufiger zur Pandemiebekämpfung verwendet. Woran das liegt, darauf kommen wir gleich zu sprechen.

Vor- und Nachteile von FFP3-Masken

Die Vorteile dieser Masken liegen klar auf der Hand. Sie bieten in jeglicher Hinsicht einen ausgezeichneten Schutz, nicht nur im Bezug auf Viren. Daneben kann man sich und andere Menschen dank der Masken ausgezeichnet schützen. Doch es gibt auch Gründe warum die Masken verhältnismäßig selten getragen werden. Einerseits sind sie in der Anschaffung deutlich teurer als FFP2- und FFP1-Masken und andererseits treten beim längeren Tragen jener Halbmasken häufiger unangenehme Nebenwirkungen wie zum Beispiel Atemnot oder Schwindel auf. Durch die geringe Durchlässigkeit bekommt der Anwender oder die Anwenderin weniger Sauerstoff ab. In der Regel ist dies unproblematisch bzw. alles andere als gefährlich.

Vorsicht bei bestimmten Erkrankungen und sportlichen Betätigungen

Wenn man sich für FFP3 Masken entscheidet, sollte man stets bedenken, dass bei diversen Erkrankungen (darunter zählen Lungen- als auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen) vom Tragen solcher Masken abgesehen werden sollte. Sobald man Atemnot verspürt, ist die Maske umgehend abzunehmen. Außerdem wird dringend davon abgeraten während sportlichen Betätigungen eine partikelfiltrierende Halbmaske zu tragen. Das wäre in jeglicher Hinsicht kontraproduktiv. Wird dieser wichtige Punkt missachtet, könnte dies ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere dann, wenn der Maskenträger oder die Maskenträgerin unter bestimmten Vorerkrankungen leidet. Aufgrund dessen ist es ratsam sich bei bestimmten Vorerkrankungen an den Hausarzt zu wenden. Mit diesem kann das weitere Vorgehen besprochen werden.